Was passiert in einem ersten Gesprächstermin?

Im psychotherapeutischen Erstgespräch schildern Sie dem Therapeuten ihre Beschwerden. Er wird sie unter anderem zu Symptomen, Dauer und Häufigkeit der Beschwerden, ihrer Lebenssituation, möglichen Stressoren, Auslösern und Ursachen für ihre Beschwerden befragen. Anhand dieser Informationen kann er entscheiden, ob ihre Beschwerden krankheitswertig sind und eine Psychotherapie die geeignete Methode ist, um diese zu behandeln. Gleichzeitig bietet der Termin für sie die Möglichkeit, den Therapeuten kennen zu lernen und ihm Fragen zu stellen.


Wie kann ich mich auf einen ersten Gesprächstermin vorbereiten?

In einem Erstgespräch geht es zunächst darum, herauszufinden, ob ihre Beschwerden krankheitswertig sind. Deshalb ist es sinnvoll, im Vorfeld zu überlegen, wie (in welchen Symptomen) sich ihre Beschwerden zeigen. Betroffen sein kann ihr Gefühlsleben (z. B. Angst, Wut,Traurigkeit), ihre Gedankenwelt (z. B. ständiges Grübeln, Unkonzentriertheit,Vergesslichkeit), ihr Verhalten (z.B. Vermeiden bestimmter Situationen, verminderter Antrieb, Essattacken) und ihr Körper (z. B. Kopf- oder Bauchschmerzen, Bluthochdruck, Schlaflosigkeit).

Bitte bringen Sie die Versichertenkarte ihrer Krankenkasse mit. Eine Überweisung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber sinnvoll sein, um die Zusammenarbeit Ihrer Behandler zu erleichtern. Wenn Sie Arztbriefe oder Entlassungsberichte von vorausgegangenen Behandlungen oder Krankenhausaufenthalten besitzen, bringen Sie diese bitte auch mit.


Was kostet mich eine Therapie?

Richtlinienpsychotherapie ist eine Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen und damit nicht mit zusätzlichen Kosten für Sie verbunden. Bei privaten Krankenkassen ist es vom konkreten Vertrag abhängig, ob und in welchem Umfang die Kasse für eine Psychotherapie aufkommt.


Verschreiben Psychotherapeuten Medikamente?

Als psychologische Psychotherapeuten verschreiben wir keine Medikamente. Allerdings gibt es Krankheitsbilder, zu deren Behandlung eine Kombination von Psychotherapie und medikamentöser Therapie sinnvoll sein kann. In diesem Fall empfehlen wir die Konsultation eines Psychiaters.